Marzahn Hills – Ein Wahrzeichen für Marzahn

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Marzahn Hills ist der selbstbewusste und selbstironische Umgang mit dem Image von Marzahn.

Übergewichtig und chronisch arbeitsfern, erstaunlich grün, aber „Betreten auf eigene Gefahr“ und “janz weit draußn” trotz Berlins bester Aussicht – viele Assoziationen, aber alte Kamellen eines noch jungen Bezirks. Kamellen, die sich hartnäckig halten. Marzahn ist jedoch abwechslungsreich: Hier gibt es 6x Aldi, 8x Lidl und 7x Netto. Zudem hält es einige Überraschungen bereit: Hier gibt es selbst noch Norma und Penny.

Nein, genug gescherzt. Der vermeintlich soziale Brennpunkt ist für uns eher sozialer Klebstoff, der uns und unsere Freunde, kreative Kinder, aufzog. Aus grau wurde bunt, und das hat sich letztlich auch auf Marzahn übertragen: Mit verschiedenen Konzepten des Rückbaus wie den Ahrensfelder Terrassen wurde gezeigt, wie stilsicher man die Betonwüste besiegte. Die farbige Neugestaltung von Fassaden der Neubauten gab dem Bezirk ein neues Aussehen. Und sowieso ist es erstaunlich grün, ruhig und kulturell.

Wo sonst sollte ein Wahrzeichen für einen Bezirk entstehen, dessen Sternchen immer noch mit allem anderen außer Ruhm bekleckert werden? Fortwährend sind die ersten Assoziationen „Cindy aus Marzahn“ und „Betonwüste“.

Geplant ist der Schriftzuges M-A-R-Z-A-H-N auf dem großen Ahrensfelder Berg. Eine Utopie, die sich hoffentlich schon bald zur Wirklichkeit formiert.

Weitere Infos: www.marzahnhills.de

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Pressemitteilung vom 4. Juni 2015

Ein Wahrzeichen für Marzahn

Berlin (dpa) – Eine Gruppe selbstbewusster Marzahnerinnen und Marzahner hatte im vergangenen Jahr die Idee, mit dem immer wieder zitierten und oft falschen Image des Bezirks ironisch umzugehen. Sie fragten sich, ob es nicht möglich sei, ein Wahrzeichen zu schaffen, dass die positiven Erinnerungen und Gefühle, die viele Einwohner mit ihnen und dem Bezirk teilen, ausdrücken könnte. So entstand die Idee für „Marzahn Hills“, einen großen Schriftzug auf den Ahrensfelder Bergen, der Anlass bieten soll, sich mit dem Bezirk auseinanderzusetzen und ihn kennenzulernen, statt alte Stereotypen zu reproduzieren.

Stefan Komoß, Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf, den die Initiatoren ansprachen, steht in produktiven Austausch über das Projekt, dass er als „interessant und spannend, mit einem charmanten Augenzwinkern“ bezeichnet. „Ein solches Projekt passt gut zu einem vielseitigen und immer im Wandel befindlichen Bezirk wie Marzahn-Hellersdorf.“

Ende Juni soll es eine weitere Gesprächsrunde im Rathaus geben.

Ein Projekt von Dreitausend e.V. und Marzahn Hills (vertreten durch: Karoline Köber und Nicole Mühlberg)